Mittwoch, 13. März 2013

Wenn die Zeit kommt, in der man könnte …



... ist die Zeit vorüber, in der man kann.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

Part I.



Wie schön, dass für mich wohl gerade die Zeit, in der ich könnte, auch genau die Zeit ist, in der ich kann … Oder so.

Mein kleines beschissenes Leben wurde von all den Ereignissen der letzten Wochen und Monate so dermassen überrollt, dass mir alleine vom Zusehen, schwindlig wurde. Vieles hat sich verändert, einiges habe ich verändert und ein anderer Teil blieb unverändert. Stillstand bedeutet Rückschritt … Und so bewege ich mich nach vorne …

Doch auch hier erst mal von vorne.
Noch war die Vorweihnachtszeit getrübt von den Klauen, die mich in meiner Haut festhielten. Der Kraftakt war anstrengend, mir einzugestehen, dass es so nicht weitergehen kann, ich den Kopf hochalten muss, auch wenn mir der Dreck bis zum Hals steht. Ich traf Entscheidungen, die zum Jahresende nur noch umgesetzt werden mussten … Erst eine, dann die andere. So recht überzeugt war ich nicht, doch es musste sein … Das Tal der Tränen war tief und gross.
Und dann, ganz heimlich still und leise stelle ich fest, dass ein Knoten geplatzt ist … Das Atmen fiel wieder leichter, das Grau war nicht mehr so grau … Und dann die ganz grosse Erkenntnis: Hey, das wird … und es wird nicht nur, es wird sogar gut …

Die für mich grösste Herausforderung zum Jahresanfang war der geplante Thailand-Urlaub. Ein Rucksack, den zu packen ich nicht wirklich im Stande war, eine Reise, das zunächst in Bangkok endete, ansonsten kein Plan, aber dafür zwei Reiseführer, grobe Ideen und jede Menge Mut, Abenteuerlust und Freude. Und Anna. Alles wird gut … Wir lassen uns treiben und schauen, wohin wir unter Thailand’s Sonne kommen werden …


Am 21.01. startet mein Urlaub mit Schnee-Eis-Chaos, zugeeisten Oberleitungen, so dass noch nicht mal mehr Strassenbahnenfuhren und einem geschlossenen Flughafen. Noch immer ist es mir ein Rätsel wie es mir gelang, aber ich kam in einem Stück nach Frankfurt und konnte dort wenig später Anna begrüssen, die es ebenfalls pünktlich schaffte. Doch auch unsere Weiterreise setzte sich mit einer dreistündigen Verspätung fort, da uns die Wetterbedingungen in Frankfurt einen eisglatten Strich durch die Rechnung machen. 12 Stunden und eine schlaflose Nacht später machen uns 99 % Luftfeuchtigkeit und gefühlte 45 Gräder noch viel mehr zu schaffen … Bangkok ist laut, staubig, voll, trubelig … Ein bisschen wie Sao Paulo, aber eben nur mit Linksverkehr. Ich kann den geistigen Transfer nicht leisten, in welche Richtung ich zuerst zu schauen haben, wenn ich die Strasse überquere … und so hoffe ich, in einem Stück nach drei Wochen wieder in Deutschland das Licht der Welt zu erblicken …

Das Ibis Riverside in BKK ist schnell gefunden, der Check-In erledigt und die Dame, die im Lautsprecher im Fahrstuhl wohnt, weist uns immer wieder freundlich darauf hin, dass wir im „Fifth Floor“ sind und somit aussteigen sollten. Wir kommen an, ziehen uns den Thailändischen Witterungsverhältnissen entsprechend an und begeben uns zum nächsten Seven Eleven, um uns mit dem Notwendigsten auszustatten. Was folgt, ist ein gepflegter Mittagsschlaf, bevor wir den Fussmarsch in Richtung Königspalast antreten. In weiser Voraussicht lasse ich Anna die Karte lesen, denn im Zweifelsfall ist sie ja dann auch schluld, wenn wir uns verlaufen (ich weiss ja schon, dass ich es nicht kann, braucht aber Anna ja nicht gleich zu wissen). Wir laufen und laufen und sehen dies und das und jenes. Es würde den Rahmen sprengen, dies alles im Detail aufzuzählen, daher lass ich es bleiben … :-) (klingt aber auch besser, als hier zuzugeben, dass ich mich a) nicht mehr erinnern kann, wie das Sehenswerte hiess oder aber b) es womöglich gar nicht erwähnt werden muss, da es gar nicht so sehenswert war). Noch immer wollen wir zum Königspalast, finden aber den Weg nicht. Daher fragen wir zwei Thailänderinnen, ob dies DIE Strasse ist und wie wir DORTHIN kommen … Wild tippen wir auf der Karte rum, die beiden beratschlagen sich auf Thai, wir verstehen nix und sind genauso schlau, wie vorher. Irgendwann winken wir ab und lassen gut sein.

Lui mit seinem Tuktuk Monika beobachtet das lustige Treiben und als wir an den beiden vorbei kommen, winkt er uns auch gleich mal zu sich und nutzt die Gunst der Stunde. Anna und ich überlegen, ob wir einsteigen sollen oder eher nicht. Kurz wägen wir ab und schon quetschen wir uns in das Tuktuk und lassen uns von Lui zulabern. Bevor uns Lui aber am Tempel To Wat Po absetzen kann, lässt er uns lieber mal für 800 Baht eine Kanalfahrt mit nem Longtailboat buchen … Von wegen Floating Market und so … Bis wir an den Floating Dingern vorbeikommen, strecken uns nur tote Fische ihre Köpfe aus dem Kanal entgegen und vereinzelt schwimmen irgendwelche Gemüseteile in diesem Drecksgewässer rum, die man noch nicht mal mehr geschenkt würde haben wollen … Ein kleine Fraulein mit ihrem grossen Boot versucht es dennoch, uns etwas andrehen zu wollen, hat aber mit Market eher weniger zu tun. Wir winken ab und schauen uns die Behausungen, die teilweise unter aller Sau waren, zu unseren Linken und Rechten an … Nach etwas mehr als einer Stunde ist die Fahrt beendet, wir steigen in der Nähe des Tempel aus und besichtigen den riesengrossen, schlafenden Buddha. Leute, der ist wirklich soooo gross, dass man den gar nicht komplett auf ein Foto bekommen kann. Wenn man den fotografieren will, hat das durchaus was von einem Bravo Starschnitt … Beeindruckend war es dennoch …
Nach einem feudalen Mahl („gebrannter Reis“ mit Chicken) erfeilschen wir uns einen Preis für das Nachhause-Tuktuk und tuckern gemütlich wieder in unsere Bleibe auf dem „Fifth Floor“ im Riverside Hotel.

Der nächste Morgen beginnt mit einem Frühstück im Hotel. Das Buffet sieht lekker aus, die Auswahl gross und so wandern Toast, Butter, Wurst, Käse und Marmelade auf unsere Teller. Der Kaffee ist sehr lekker, der Saft zu süss, die Butter ranzig und damit das ganz was hermacht, kann man sich die Marmelade in Scheiben auf’s Brot legen. Sanft und geschmeidig sieht definitiv anders aus und schmecken tut’s eben auch ganz anders.
So schmieden während wir auf der Scheibenmarmelade rumkauen den Plan, die Khao San Road zu besuchen und uns mal um unsere Weiterfahrt nach Khao Sok zu kümmern. So genau wissen wir noch nicht, wie und wo, doch wir beschliessen zunächst das Wassertaxi auf dem Fluss auszuprobieren. Schnell finden wir die Station, man weist uns den Weg und wenig später sitzen wir auf dem Boot in die richtige Richtung. Auf der Khao San werden wir direkt wieder angesprochen und man verweist uns ans ITAT (ein staatlich geführtes Unternehmen), bei welchem wir unsere weitere Reise buchen sollten. Schlussendlich buchen wir im ITAT für den nächsten Tag (mein Geburtstag) eine Übernachtbusfahrt nach Khao Sok samt Übernachtung im Baumhaus im Dschungel. Bezahlt wird in Cash-Baht und auf einem kleinen unscheinbaren Zettel steht nur drauf, dass Anna zwei Personen ist, die von BKK nach Khao Sok fahren will. Und auf dem anderen steht, dass Anna für zwei übernachten will im Baumhaus. Der Hinweis, dass wir uns gegen 1700 am nächsten Tag wieder vor dem ITAT einfinden sollen, erfolgt auf der Tonspur und dann sind wir wieder entlassen, tigern zu unserem wartenden Tuktuk und lassen uns wieder an den Ausgangspunkt zurückbringen. Jetzt erst mal ein Bier … !
Am Abend versuchen wir sodann noch unser Glück, auf Similan Island das Zelt zu reservieren, bekommen allerdings die Bestätigung (ich vermute, sie war es) nur in Thai angezeigt und da wir dieser Sprache beide nicht mächtig sind, lassen wir es ruhen und machen es uns stattdessen neben all den Mücken auf der Hotelterrasse am Pool bei einem (oder auch zwei) Bier gemütlich und schreiben die ersten Postkarten.
Und Zuhause ist soooo weit weg … (aber dazu dann später mehr).

Ich öffne die Augen, es ist hell, es ist ruhig und ich stelle fest, ich bin 40 !!!! Alles nur halb so schlimm, denn eine kleine Million toller Menschen hat bereits mitten in der Nacht an mich gedacht und so lese ich mich durch eine kleine Flut toller Geburtstagswünsche. Während ich noch lese, öffnet Anna die Tür, verschwindet wieder und raschelt vor sich hin. Nach einer Weile ist mit dem, was sie tat, fertig und überreicht mir ein Törtchen mit einer brennenden Kerze und einem in ganz tolles thailändisches Toilettenpapier eingepacktes Geschenk. Ooooh, das ist so schöööön !!!! Ich freu mich so und puste die Kerze aus, wünsche mir selbstverständlich den tollsten Wunsch wo gibt und packe mein Geschenk aus. Es ist ein USB-SD-Kartenleser, den ich mit Adapter an mein Handy anschliessen kann, um die Fotos, die ich auf meiner Spiegelreflexkamera habe, auf mein Handy übertragen zu können …
Wir machen uns fertig und begeben uns zum Scheibenmarmeladenfrühstück. Danach will dann allerdings die Zeltreservierung bezahlt werden, denn ansonsten ist die Reservierung hinfällig und wir können zusehen, wie und wo wir bleiben. Wir erfahren, dass wir mit dem Ausdruck des Thai-Zettels zur Bank müssen, um zu zahlen und damit wär dann alles soweit gut und richtig und wir müssten nur noch auf die Insel kommen. Anna und ich stiefeln durch die brütende Hitze und finden beim zweiten Anlauf die richtige Bank, bei welcher wir den entsprechenden Betrag einzahlen können. Zuvor allerdings versuchte ich mit meiner DKB Karte am ATM am Seven Eleven Geld zu ziehen. Gut und gerne 10 Minuten will der Automat meine Karte nicht ausspucken, als er dann die Karte ausspuckt, aber keine Kohle mit rauskommt. Die Warnmeldung konnte ich allerdings nicht lesen und somit entgeht mir, was da nun stand … Tage später stelle ich allerdings fest, dass mir der Gegenwert von 10.000 Baht abgebucht wurde, obwohl ich an diesem Geldautomaten kein Geld bekam … Sowas braucht man am anderen Ende der Welt … Naja, was soll’s … Ich kümmer mich darum, wenn ich wieder zu Hause bin … Nicht jetzt und nicht heute.
Zurück im Hotel packen wir unsere 7 Sachen zusammen, denn ist ja schliesslich Abreisetag. Noch bevor wir final abreisen, wollen wir zumindest noch die Mail an den Speedboatbetreiber absetzen, damit auch das in trockenen Tüchern ist und nicht das Zelt reserviert ist, wir aber nicht hinkommen, weil das mit der Überfahrt nicht funktionierte. Als wir so die Datümmer da eintragen wollen, stellen wir fest, dass wir das Zelt für einen Zeitraum reserviert haben, in welchem wir es unmöglich schaffen können, auf die Insel zu kommen. Verdammt. Verdammt. Verdammt. Was nun? Wieder Himmel und Hölle in Bewegung setzen, alles nochmal von vorne, wieder zur Bank und hoffen, dass wir die erste Einzahlung noch stornieren können, damit das dann auf die zweite Reservierung eingezahlt werden kann. Da uns der Schweiss auch ganz ohne Aufregung von der Stirn tropft, wischen wir uns nach erfolgreicher Aktion selbige von der Stirn, begeben uns zurück ins Hotel, schultern die Rucksäcke und begeben uns auf den Weg zur Agentur.

Wir warten vor dem ITAT auf Abholung. Es kommt ein Minivan, wir laden das Gepäck ein und los geht’s. Allerdings nicht direkt, sondern es kommen noch weitere Reisegäste in den Minivan. Dem Typen, der uns fährt, will man nachts auch nicht allein begegnen … und auch wenn der Van für ca. 9 Reisende ausgelegt ist, so staune ich nicht schlecht, als schlussendlich gefühlte 18 Personen samt 18 70 Liter Rucksäcken darin Platz finden. Wie Rindvieh werden wir nach kurzer Fahrt aus dem Bus gescheucht und mitten an einem Kreisverkehr rausgeworfen. Kein Ton davon, wie es weitergeht. Nichts. Einfach raus und warten. Doch wir sollen nicht die ersten und auch nicht die letzten sein. Immer mehr Minivans halten, treiben die Insassen raus und fahren wieder. Und so stehen wir da und harren der Dinge, die da kommen mögen. Stunden später hat der Doppeldeckerbus dann auch mal eingeparkt, und wir trotten der Horde hinterher. Nachdem ich den ersten Schritt in den Bus setzte, will ich eigentlich auch schon wieder raus. Mir schlägt ein Geruchsgemisch aus Basmatireis, Käsefüssen, Urin und anderer undefinierbarer Gerüche entgegen. In diesem Moment habe ich für die nächsten fünf Tage gegessen, habe aber auch keine andere Wahl und steige mit ein und nehme auf einem der freien Sitze Platz. Andere tun mir gleich … Einfach nur nicht darüber nachdenken … Augen zu und durch … Und ich denke noch: Happy Birthday, MJ !!! Den 40. wirste so schnell nicht vergessen.
12 Stunden später werden wir in Surat Thani wieder aus dem Bus gejagt – unser Gepäck hat den Weg an die Luft schon eher gefunden, denn die Berge an Rucksäcken standen schon bereit, als wir ausstiegen. Auch hier wieder keine weitere Ansage, keine Info, wie es weitergehen soll und vor allem, wann es weitergehen soll. Eine halbe Ewigkeit und 100 Mückenstiche später packt uns ein Pick-Up ein, der uns ganz woanders hinbringt und wir dort wieder warten müssen, bis es weitergehen soll. Es kommt ein weiterer Pick-Up, der uns wieder schultert und zum Bus bringt, der dann – so hoffen wir – nach Khao Sok fahren soll. 3 weitere Stunden später, ziemlich durchgeschüttelt und müde wie Hund kommen wir in Khao Sok an und können unsere Dschungelherberge beziehen.
Das Zimmer liess so ziemlich alle Wüsche offen, das rosa Moskitonetz versprach, die Mücken fern zu halten, doch das Fenster liess sich nicht schliessen.

Egal, darum kümmer ich mich später. Jetzt wollen wir in den Wald, schauen, ob und welche wilden Tiere da leben und bewegen … Nach der Sitzerei steigt die Thrombosegefahr ins Unermessliche und jetzt muss erst mal entgegengewirkt werden.
Der Regenwald ist grün, es gibt viel Bambus und kleine Tiere. Diese habe ich allerdings nie gesehen, darauf musste mich Anna immer wieder hinweisen. Grosse Spinnen hingen in den Bäumen, spannen grosse Netze und es angeblich sollte es noch Wasserfälle geben. Diese haben wir allerdings nicht mehr sehen können, da es im Wald bereits recht dunkel wurde und da wir weder Stirnlampen noch andere Beleuchtung dabei hatten, wollten wir nichts riskieren … Ergo traten wir den Rückweg dann rechtzeitig wieder an.

Ganz gleich, wie verranzt das Zimmer auch gewesen sein mag, die Dusche gab nur kaltes Wasser von sich, aber genau das brauchte ich. Ich konnte mich nicht mehr riechen. Die Klamotten, die ich am Leib trug hätten nach dem Trocknen von allein in der Ecke stehen können und ich frage mich nur, welcher Teufel mich geritten hat … Da man ja im Rucksack bekanntlich nicht den halben Kleiderschrank mit sich führen kann, ist man eben in der Auswahl der Klamotten eben auch recht eingeschränkt und so bleibt einem nichts anderes übrig, als die Klamotten eben auch zweimal hintereinander anzuziehen …
Frisch geduscht und neu geboren gehen wir zum Essen, allerdings nicht, ohne vorher noch die nächste Übernachtung in Khao Lak gebucht zu haben. Erschlagen und müde falle ich ins Bett, unter’s Moskitonetz und schlafe einen unruhigen Schlaf. Warum? Na darum: Da sich das Fenster nicht richtig schliessen liess, hatte ich die Vorstellung, dass da ein kleines Äfflein von aussen eintreten könnte und da wir unsere Hipbags und sämtliche Wertsachen rund um den TV aufgestellt hatten, sich ausgerechnet meine Tasche schnappen würde und mit all meinen Kreditkarten und meinem Reisepass in den Dschungel abhauen würde. Da ich mich allerdings auch nicht mehr traute, unter dem Moskitonetz herauszukriechen, blieb ich liegen und lauschte ganz gespannt …
(genau damit sollte mich Anna dann auch noch den Rest des Urlaubs aufziehen).


To be continued

Donnerstag, 10. Januar 2013

Irgendwie ist der Wurm drin ...

… der Paketwurm.


In Anbetracht der Tatsache, dass der Sommerurlaub bevorsteht, das notwendige Equipment noch nicht ganz vollständig ist, habe ich – der Zeitersparnis wegen – die schicken Trekkingsandalen im Internetschi geordert.
Diesmal nicht bei Amazon.de, da McTrek das Objekt der Begierde zu einem wesentlich ansprechenderen Preis im Sortiment hatte. Damit Frau dann allerdings auch aus mehreren Modellen das Passende auswählen kann, orderte ich gleich drei unterschiedliche Treter. Einmal mit vorne offen, einmal mit ohne vorne offen und einmal ne Mischung aus beidem.

Ich zahle auch lieber auf Rechnung. In diesem Fall kostet mich diese Bezahlart nochmal 2 Euronen extra, doch die nehme ich gerne in Kauf. Per Kreditkarte zahle ich nicht so gerne, da eben immer der komplette Betrag in Rechnung gestellt und sofern es Retouren gibt, wird die Gutschrift wieder auf die Kreditkarte gebucht. In ungünstigen Monaten schaut es dann so aus, dass man die Gesamtrechnung begleichen muss, die Gutschrift allerdings im nächsten Monat kommt. Fast zeitgleich mit Abschicken der Bestellung, trudelt auch schon die Versandbestätigung samt der Rechnung, zahlbar bis 19.01. ein.

Soweit so gut.
Ich erfahre, dass zwei der drei bestellten Modelle nicht lieferbar sind, weil out of stock. Sei’s drum. Ein Paar soll reichen. Ist ja schliesslich nix für’n Laufsteg, muss ja nur Thailand’s Sonne, den Sand und das Meer aushalten. Und da im Winter die Auswahl nicht ganz so gross ist, hab ich jetzt nun mal nicht die Qual der Wahl. Und so warte ich auf das Eintreffen des Pakets.

Gestern dann die Benachrichtigung, dass sich mal wieder ein Paket in meiner Packstation befindet. Ich gehe und fische das tolle Wake-Up-Light aus der Box. Zu Hause nehme ich alles in Betrieb und bin total begeistert.

Doch zurück zu McTrek. Kurz nachdem das Wake-Up-Light den Probewecksonnenaufgang simuliert hat, klingelt es an meiner Tür. Der Nachbar steht davor und drückt mir einen DHL Zettel in der Hand, auf welchem steht, dass mein Paket beim Nachbarn – nämlich jenem, der vor der Tür stand – abgegeben wurde. Doof nur, dass der Nachbar genau diesen Benachrichtigungszettel in seinem Briefkasten hatte und nicht ich. Noch doofer, dass er gar kein Paket angenommen hatte, weil eben keiner zu Hause war.

So, in 9 Tagen ist der 19.01. da wird die Rechnung fällig. Die Sandalen noch immer nicht in Sicht. Was bleibt, ist der Anruf bei DHL. Gefühlte 100 Stunden hänge ich in der Warteschleife, bis mich der DHL dann persönlich begrüsst. Ich schildere Problem, nenne Sendungsnummer und erhalte als Antwort: „Ihr Pakt wurde beim Nachbarn abgegeben! Status: Ausgeliefert.“
Ja, nee is klar, Du Held.
Er prüft und prüft und stellt fest, dass die Annahmeunterschrift fehlt. Und ratzfatz sieht die Sache anders aus.
McTrek muss nun eine Sendungsverfolgung veranlassen, ich bin zunächst raus und hoffe nur, dass die anderen Beteiligten das auch so sehen und ich keine Mahnung bekomme.

Das wär dann also geklärt und ich verfrachte den neuen Wecker ins Schlafzimmer. Überrascht bin ich ob der Tatsache, dass trotz Ziehen des Netzsteckers für ca. 2 Minuten kein neuer Setup erforderlich war. Alles war noch immer so eingestellt, wie ich das zuvor getan hab und langsam aber sicher wird’s dann auch schon Zeit zum Schlafen …

Ich erwache mehrfach mitten in der Nacht. Schlafe allerdings auch nicht mehr richtig ein und als ich das Gefühl habe, dass es fast schon Zeit zum Aufstehen ist, liege ich im Bett und starre wie gebannt auf die noch nicht leuchtende Kugel. Ich bin restlos begeistert, als in meinem stockdunklen Schlafzimmer die Sonne aufgeht und kurz darauf die Wellen sanft am Strand auslaufen und irgendwo in der Ferne Möwen leise ihre Töne von sich geben. Ziemlich genial.
Sofort erkenne ich, dass dies die ultimative Gelegenheit ist, um die Schlummerfunktion auszuprobieren. Laut Bedienungsanleitung genügt es, sachte mit dem Finger ans Licht zu tippen und schon schaltet sich der Wecker für ganz 9 Minuten aus, das Licht bleibt allerdings an.
Und so tippe ich zunächst mit dem Zeigefinger, dann mit dem Mittelfinger, dann mit allen 4 Fingerspitzen ans Licht und noch immer tut sich nichts. Als ich mit der gesamten Pranke dann auf die Lichterfront haue fällt mir der Warnhinweis ein, man solle nicht zu fest tippen, damit man das Gerät nicht beschädigt.
Tja, und so weiss ich heute früh um halb 7, dass meine neue Schlummerfunktion nicht funktioniert.

Da das Päd fast mit mir im Bett schläft, ist die Chatleitung zu Herrn Amazon sofort hergestellt. Während ich noch dusche und mich zur Arbeit begebe, ist die kostenlose Ersatzlieferung auf dem Weg zu mir.

Gut nur, dass ich dann gestern doch noch dieses tolle Paar Trekkingsandalen in der City habe erstehen können. Super günstig, super lila, super hässlich, aber super bequem. McTrek kann seine Schuhe behalten, wie die anderen, die er gar nicht versendet hat. Sofern ich das Paket noch erhalten werde, werde ich es umgehend retournieren. Ebenso werde ich auch das Licht wieder zurückgehen lassen, sobald sich die neue Lampe in meinem Besitz befindet und ich die neue Schlummerfunktion getestet habe. Und dann war da noch eine neue Hose, die auf einmal ein kleines Löchlein hatte und die jetzt auch noch beanstandet werden will.

Ich glaub, ich hör auf zu konsumieren, spare mein nicht vorhandenes Geld und kauf mir …
… vielleicht in Thailand dann noch was Schönes. Oder so.

Gehabt euch wohl.

Eure Jana

Mittwoch, 9. Januar 2013

Eine kleine Hommage ...



… an „meine Firma“ !



Der ein oder andere geneigte Leser wird es wissen, dass ich bereits im August 2012 mein 22jähriges Dienstjubiläum feierte – tja, und dabei fühle ich mich kaum älter, als 25 ! Doch nein, im Kindergartenalter habe ich nicht zu arbeiten begonnen. Ich war ein Teenager, der noch nicht richtig aus der Pubertät raus war …

Auch wenn schon fast ein halbes kleines beschissenes Leben dazwischen liegt, so kommt es mir vor, als sei es gestern gewesen, als sich die ganzen Azubis in der Firma zur Begrüssung einfanden.  Und was war das für ein Problem, das richtige Outfit für den ersten Tag zu finden. Selbstverständlich hatte ich damals noch keine eigenes Geld und somit war das Budget auch sehr begrenzt, daher wurde die Garderobe seinerzeit bei C&A für den grossen Tag angeschafft. Es war eine dunkelblaue Business-Short, passend dazu ein beigefarbenes Shirt (es hatte goldene (!!!) Knöpfe) und passende Balerinas. OMG, wie bieder und brav …
Genau damit startete ich ins Berufsleben.

Das war 1990.
Damals hatte noch nicht jedermann einen eigenen Computer. Viele mussten sich einen Rechner teilen. Jegliche Korrespondenz wurde noch per Schreibmaschine (in manchen Abteilungen standen echt noch mechanische rum) geschrieben. Ja, selbst ich habe das 10-Finger-Schreiben an einer mechanischen Schreibmaschine gelernt und damals brauchte ich, um die Prüfung zu bestehen, tausende von Anschlägen pro Minute. Auch Stenographie habe ich noch gelernt (meinen Namen krieg ich heute noch in Kurzschrift geschrieben).
In der Firma hatten wir auch jede Menge Formulare. Bei manchen musste man noch Durchschlagpapier dazwischen legen. Diese automatisch durchschreibenden Vordrucke gab es nicht an jeder Ecke.

Irgendwann, ich weiss gar nicht mehr wann, hielt dann doch der Computer heimlich still und leise Einzug. Zunächst noch mit dieser schrecklich klackernden IBM Tastatur, bei welcher die Tasten min. 5 cm hoch waren. Und die Bildschirme … Mann-o-Mann … Das waren diese Teile, die gefühlte 1,5 m tief waren, bei denen auf schwarzem Hintergrund nur grüne Schrift flackerte und langsam aber sicher Windows, Lotus Notes und der Explorer Einzug hielten. Doch anfangs war es nur den Managern vorbehalten, sich des elektronischen Informationsaustauschs zu bedienen. Wir, das Fussvolk, war von Mail & Internet völlig abgeschnitten.

Telefone hatten seinerzeit weder ein Display, noch gab es Blackberries, Tablets, Notebooks, Docking-Stations … Ein Notebook, wog damals gerne 8 kg, war ein riesen Klotz und eben auch nur jenen vorbehalten, die im Aussendienst tätig waren.

Vieles ist passiert in den vergangenen Jahren und ich bereue es, nicht damals schon alles in Wort und Schrift festgehalten zu haben … Leider krieg ich auch so nicht mehr alles zusammen, doch verglichen mit dem, was wir heute zur Verfügung haben, war das damals undenkbar … Für mich zumindest.

Wie ich nun ausgerechnet heute darauf komme?
Ja nun, heute war ein Tag, an dem ich mal wieder einen meiner globalen Vorträge halten musste. Global und voller High-Tech … Der Raum – ein Konferenzraum. Jeder Platz ein Mikrofon, welches separat eingeschaltet werden kann. Ein Rednerpult, eine grosse Präsentationsleinwand, ein „Aufnahmestudio“, vor dem Rednerpult ein weiterer Bildschirm, auf welchem die Präsentation „abgelesen“ werden kann. Zugeschaltet per Telefonkonferenz der Rest der Welt und zeitgleich sehen sie alle, wo auch immer sie auf der Welt sind, die gleiche Präsentation, wie ich sie vor mir habe.

Ich spreche also ins Mikro, der Herr hinter Scheibe zeichnet im Tonstudio alles mit auf, verarbeitet dies zu einer Datei und hinterlegt im Anschluss meine Präsentation mit meinem Gesprochenen. Dies ist für jene, die nicht „live“ an dem Meeting teilnehmen konnten.
1990 gab’s das wohl noch nicht … Oder zumindest nicht in dieser Form.
Wie dem auch sein … Das ist noch nicht mal das, was mich dann so beeindruckt hat …
Nach mir präsentiert ein direkter Kollege. Allerdings ist dieser nicht physisch anwesend, sondern gerade auf Dienstreise und ebenfalls eingewählt in die Besprechung. Er hält seine Präsentation, wir hören ihn, sehen seine Folien. Im Anschluss eine lustige Diskussion, denn die Kollegin aus USA möchte nochmals Folie 2 sehen, da sie noch Fragen dazu hat.

Wenngleich auch ich in meiner Welt des Fortschritts, der modernen Kommunikationsmöglichkeiten, der Sofagadgets, eBooks, MyPäds, iPods, iPhones, Smartphones, Notepads und was nicht noch alles lebe, so gibt es Momente, in denen mich die heutigen Möglichkeiten der Kommunikation, des Zusammenarbeitens mittels moderner Technik total begeistern.

Ach, irgendwie isses schön, diese Entwicklung persönlich mitgemacht zu haben …

Und dann hab ich heute sogar einen „Passierschein“ per Hand ausfüllen müssen, damit ich meine ureigene Kaffeemaschine wieder vom Werksgelände bringen kann … :-)
Manchmal liegen Antike und Moderne ganz nah beieinander …

Gehabt euch wohl,

Eure Jana

Dienstag, 1. Januar 2013

Dies ist, glaube ich, die Fundamentalregel allen Seins:

Das Leben ist gar nicht so. Es ist ganz anders! (Kurt Tucholsky)




Irgendwie bin ich ein bisschen spät dran … Aber wer sagt denn, dass man auf die vergangenen Monate nicht auch in 2013 noch zurückblicken kann?

Während ich im letzten Jahr noch in brasilienischen Shopping Malls auf der Suche nach einem roten Unterziehetwas, mehreren Zahnseiden-Bikinis für die karibische Sonne (einer reicht für eine Woche Strandurlaub nämlich nicht) und im Vorbereitungsstress für Butterweich-Weihnachten bei 40 Grad im Schatten war, lass ich hierzulande Weihnachten fast „spurlos“ an mir vorbeiziehen und das Jahr 2012 sehr ruhig ausklingen.

Das grosse Abenteuer, die grosse Herausforderung ging im letzten Jahr leider zu Ende. Und so wie ich in 2011 an dem ein oder anderen internationalen Flughafen Rotz und Wasser heulte, so blieb mir das in 2012 auch nicht erspart. Mehrfach vergoss ich Tränchen des Abschieds, Freudentränchen und auch Tränchen, weil ich traurig war.

Es ist, als ob es gestern war, als mir mein Boss eröffnete, dass mein Aufenthalt in Brasilenien um ganze 3 Monate verlängert werden soll. Gemischte Gefühle machten sich in mir breit, doch schlussendlich überwiegte die Freude. Die Freude darüber mit dem „Boyfriend“ Schavier noch Zeit verbringen zu können, Zeit, um Land und Leute noch besser kennenzulernen, Zeit, um mich noch eine Weile mit mir selbst beschäftigen zu können. Doch die viele Arbeit, weil das Projekt dem Ende zuging und die Aufregung darüber, ob mein Visum nun verlängert werden kann, gestalten meinen Alltag und die kleine dunkle Wolke schwebt so über meinem kleinen beschissenen Leben.
Long story short: Das Visum konnte nicht verlängert werden und kurzfristig beschlossen wir, dass ich nach Ablauf der Zeit in Brasilenien für weitere 3 Monate nach Buenos Aires soll.

Die in 2011 begonnene persönliche „Finanzkrise“ wollte auch in 2012 nicht wirklich enden. Neue Kreditkarten wurden nicht rechtzeitig verschickt, Überweisungen zu spät getätigt und hin und wieder dümpelte das gute Geld genau auf jenem Konto, auf dem es nicht liegen sollte.

Und dann war da noch die Sache, als mir Elektropaulo den Strom abstellte, den ich angeblich nicht bezahlt hätte, was ja aber nicht stimmte, da nur das Stromkonto auf den Namen meines Vormieters lautete. Wenn ich so darüber nachdenke, dann muss ich noch immer lachen …

Ende März – dann der Abschied. Der Abschied aus Sao Paulo. Der Abschied von von liebgewonnen Menschen, von meiner Umgebung – tja, irgendwie von meiner Heimat. Und wieder sehe ich mich vor der Herausforderung, nochmals von vorne anzufangen. In einem Land, das ich nicht kenne, in einer Stadt, in der ich aber auch keine Menschenseele kenne. Vorfreude und Angst gleichermassen machen sich breit und einmal mehr frage ich mich, warum ich mir all das antue. Doch dann war's aber auch schon zu spät. Ich hatte zugesagt und jetzt muss ich mich durch die bevorstehenden drei Monate durchnavigieren. Zunächst einmal aber der Abschied vom „Boyfriend“ und seiner Frau. Es fällt mir schwer, denn ich weiss, dass es sich irgendwie um einen Abschied auf Raten handelt.

Und so finde ich mich in Buenos Aires wieder, beziehe eine lustige, kleine, möblierte Wohnung im Microcentro und bin erleichtert darüber, die Arbeitsstätte in Gehweite zu haben. Besser geht kaum. Anschluss finde ich schnell, nur mit der Sprache hapert es noch ein wenig. Mein Spanisch scheint eingerostet und ich werde – sehr zu meinem Leidwesen – desöfteren darauf angesprochen, ob ich denn Brasilianerin sein, denn ich hätte einen brasilianischen Akzent … Erwähnen möchte ich hier, dass ich den Akzent in den ganzen drei Monaten nicht ablegen konnte.

Reisen.
Kolumbien durfte ich besuchen und dort mit wunderbaren Menschen zusammenarbeiten. In Chile erfuhr ich das gleiche, gleichwohl mein Besuch dort mit einer Augenentzündung begann bzw. endete. Chile – Santiago, die südamerikanische Schweiz, hat es mir besonders angetan. Landschaftlich ein wunderbares Fleckchen Erde, welches ich gerne wieder besuchen würde wollen …

Die Freundin war auch nochmal zu Besuch in der Stadt des Tango. Eine tolle Zeit haben wir gemeinsam verbracht und u.a. auch noch Paraguay besucht und gemeinsam beschlossen, dass wir in Montevideo beide nicht tot über'm Zaun hängen wollten. Was mir jedoch in besonderer Erinnerung blieb ist Kawuppinger's Aufruf, je eine Zeile respektive eine Strophe des Biene Maja Songs zu singen. Und so singen die Freundin und ich auf der übervollen Fähre in voller Lautstärke eine Strophe des Biene Maja Songs …
Die finale Version ist allerdings noch immer nicht fertig … 2013 lässt hoffen :-)

Mitte des Jahres dann der finale Abschied aus meiner liebgewonnenen neuen Heimat. Erst Argentinien, dann Brasilien. Am Ende des Tages finde ich mich wieder in der Casa ein. Alles vertraut und doch so fremd. Freude, wieder hier zu sein, Trauer dort weg zu sein. Ein Gefühlsoverflow und ich finde kaum Zeit, hier wieder richtig anzukommen. Und dann verliere ich den Boden unter den Füssen. Zwar freuen sich die Freunde, dass ich wieder zu Hause bin, ich mich auch. Irgendwie ist alles beim Alten, irgendwie aber auch nicht. Das Leben hier ging auch weiter … und ich weiss nicht, wo mein Platz ist. Ein Kurzurlaub auf der Alm soll für Klarheit sorgen. Allerdings geht der Schuss nach hinten los. Das Ankommen dauert nunmehr 6 Monate. Langsam, aber sicher lande ich in der Casa.

Aufregend und spannend war mein 2012. Ich habe gelacht, geschwiegen, geredet, geweint, geküsst, geschrien, gesungen, geschrieben, gelesen, geliebt, gelitten, umarmt, beschenkt, mich gefreut, bin gereist und viele Dinge mehr. Viele wundervolle Menschen haben mich auf meiner Reise begleitet, waren an meiner Seite, haben mich unterstützt, sind noch heute bei mir und für mich da. Dafür, und für vieles mehr bin ich dankbar.

15 Monate Südamerika haben mich verändert, vieles in mir verändert. Ich beginne zu begreifen, wer ich bin, was ich bin, was ich will und vor allem, was ich nicht will. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass nicht immer alles leicht ist, bevor es schwer wird … Manchmal wird aber auch das, was zu beginn schwer war, leicht …
Jetzt stelle ich mich neuen Herausforderungen und die erste in 2013 wird wohl ein dreiwöchiger Abstecher mit dem Rucksack nach Thailand sein. Drei Wochen noch … und ich bin gespannt, was mich 2013 noch so alles erwartet …
Das Leben ist nämlich gar nicht so. Es ist ganz anders.

Ihr Lieben, und euch wünsche ich ein tolles Neues Jahr, viel Erfolg, Glück in der Liebe, Gesundheit und hin und wieder ein wenig Raum und Zeit zum Innehalten, Pause machen, tief durchatmen, um wieder durchstarten zu können …

Gehabt euch wohl,

Eure Jana